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Zertifikateprofis – Verein zur Förderung der Geldanlagezertifikate

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Was macht eigentlich Ihr Geldleben? 

Ist es ein angenehmes und für Sie zufriedenstellendes?
Sie werden sich jetzt denken: „Was soll diese Frage“. Es ist eine gute Frage, denn wir wollen, dass Sie ein angenehmes und zufriedenstellendes Geldleben haben! Und wir wollen, dass sie sich mit Ihrem Geld intensiv beschäftigen.

Beinahe jeder Bereich unseres Lebens hat mehr oder weniger mit Geld zu tun! Ob wir essen, trinken,  schlafen, baden, fernsehen, arbeiten, lesen, telefonieren etc.  Deshalb ist es völlig normal, dass Sie sich mit Ihrem Geld zu beschäftigen…..sollten. Wie sieht aber die Wirklichkeit aus – durchschnittlich verbringen wir täglich fast vier Stunden vor dem Fernseher,  dagegen schenken wir z.B. der Geldanlage nur eine Minute täglich, der finanziellen  Absicherung oder der  Altersvorsorge nicht einmal eine Viertelstunde im Monat. Kurios ist auch, dass wir für alles mögliche Pläne machen – etwa für eine Reise, oder für das Erreichen sportlicher Ziele eine Trainingsplan und für die perfekte Figur eine ganz ausgeklügelten Diätplan. Aber für das Geldleben haben wir keinen – nicht sehr schlau, sagen wir!

Wann fällt der Groschen? – Aktuelle Allianz Studie zur finanziellen Grundbildung in Europa: HIER ÖFFNEN

Europäer haben mangelhafte Finanz- und Risikokenntnisse / Deutschland auf Platz 2 hinter Österreich / Hohes Bewusstsein für Versorgungslücken im Alter.

Das Finanzwissen und die Fähigkeit, kluge finanzielle Entscheidungen zu treffen, haben sich bei den Europäern in den vergangenen zehn Jahren nicht wesentlich verbessert. Das zeigt eine umfangreiche, von der Allianz in zehn Ländern Europas durchgeführte Studie.

Dabei hat die weltweite Finanzkrise verdeutlicht, wie wichtig eine finanzielle Grundbildung ist. Auf dem Kontinent sind es Österreich, Deutschland und die Schweiz, wo das Wissen um Finanzen und Risiken am größten ist. Frankreich, Portugal und Italien schneiden in Sachen finanzielle Grundbildung hingegen am schlechtesten ab, so die Studie "When will the Penny Drop: Money, financial literacy and risk in the digital age" (Wann fällt der Groschen: Geld, finanzielle Grundbildung und die Risiken im digitalen Zeitalter).

 
Wer Finanz-Grundwissen hat, trifft bessere Entscheidungen

Die erste Umfrage der Allianz dieser Art zeigt, dass ein Grundwissen in puncto Finanzen und Risiken es den Menschen ermöglicht, die richtigen finanziellen Entscheidungen treffen zu können. Zwar mag es offensichtlich sein, dass Menschen mit einem besseren Verständnis finanzieller Konzepte auch bessere Entscheidungen zu Sparmöglichkeiten, Investitionen und Finanzprodukten treffen können. Bisher wurde dies jedoch noch nie untersucht.

Die Ergebnisse der Allianz Studie veranschaulichen nun, dass diejenigen, die finanzielle und risikobezogene Konzepte besser begreifen als andere, mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit bessere finanzielle Entscheidungen treffen. Die Professorin Annamaria Lusardi, wissenschaftliche Leiterin des Global Financial Literacy Excellence Center an der George Washington University, meint dazu: "Es gibt nur wenige Studien, die einen Vergleich der europäischen Länder im Hinblick auf finanzielle Grundbildung zulassen. Daher freut es mich, an einer Studie mitwirken zu können, die nicht nur eine umfassende Messung der finanziellen Grundbildung, einschließlich des Wissens über Risiken und risikobezogene Konzepte, beinhaltet. Sie stellt zudem eine Verbindung her zwischen finanzieller Allgemeinbildung und den entsprechenden Entscheidungen.“

Finanzkrise hat wenig an mangelnden Finanzkenntnissen geändert

Die Umfrage offenbart zudem, dass trotz des stärkeren Fokus auf Finanzthemen nach der Finanzkrise die Europäer bedenklich wenig über Finanzen und Risiken wissen. Der Anteil richtiger Antworten entsprach in etwa den Ergebnissen ähnlicher, zehn Jahre älterer Studien.

In allen Ländern wurde deutlich, dass risikobezogene Konzepte am schwierigsten greifbar sind. Durchschnittlich beantwortete die Hälfte der Teilnehmer diese Fragen richtig. Zwischen den Ländern gab es jedoch viele Unterschiede. Am wenigsten verstanden die Befragten, was Risikostreuung bedeutet, obwohl dieses Konzept den meisten aus der Redewendung "Setze nicht alles auf eine Karte" bekannt sein dürfte. Bei einem konkreten Fallbeispiel konnten nur 28 Prozent der Teilnehmer in ganz Europa das geeignetste, auf Risikostreuung basierende Finanzprodukt für Sparer benennen.

Frauen und junge Menschen haben Nachholbedarf bei Finanzwissen

"Im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist die Streuung von Risiken essenziell", sagt Ingo Mainert, Chief Investment Officer Multi Asset Europa bei Allianz Global Investors. "Ob sich das Sparen langfristig lohnt, ist abhängig davon, ob die Menschen Anlageentscheidungen treffen können, mit denen ein gewisses Risiko verbunden ist, und ob sie sich dessen bewusst sind, dass sie letztlich auf lange Sicht von diesem Risiko profitieren können."

Das Risiko, dass die eigenen Ersparnisse aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung im Alter nicht ausreichen, war für die Teilnehmer am ehesten nachvollziehbar. Für ältere Menschen mehr noch als für jüngere. Insgesamt hinken die Frauen in Bezug auf eine finanzielle Grundbildung den Männern immer noch hinterher, insbesondere bei risikorelevanten Fragen. Unter 35-Jährige verfügen im Generationenvergleich über die geringsten Finanz- und Risikokenntnisse, wobei sich das bei den Millennials im Verlauf ihres Lebens noch ändern kann.

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